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Zu Dank verpflichtetist das Seminar Sankt Altmann vielen "dienstbaren Geistern", die in Küche, Haus und Garten nach dem Rechten gesehen, für Ordnung gesorgt und die oft so unscheinbaren Dienste des Alltags geleistet haben. Es war nicht immer leicht, geeignete Frauen für die vielfältigen, meist sehr mühevollen Arbeiten im Seminar zu finden. Es ist halt wie in einer Familie auch im Seminar so gewesen, daß junge Leute - gedankenlos, aber nicht böswillig - mehr Arbeit verursachen, als eigentlich nötig wäre, und es für (zu) selbstverständlich halten, wenn ihnen jemand "nachgeht" und ihnen abnimmt, was sie eigentlich selbst erledigen könnten. Deshalb sei alle Geduld unserer Angestellten und alle Nachsicht mit den "Mucken" der Seminaristen besonders hervorgehoben.

Dann und wann haben sich vielleicht die Angestellten selbst das Leben schwerer gemacht, als es hätte sein müssen; ein Brief des Regens an das Ordinariat in Passau zeugt schon zu Zeiten des Seminars Sankt Joseph davon: "Für das Haus sind die Herbsteinkäufe gemacht. Wir sind, besonders mit Äpfeln, reichlich versorgt. Leider gibt es mit dem Hauspersonal immer von Zeit zu Zeit Klagen; gegenwärtig vertragen sich die in der Küche schlecht; es wird kaum glatt abgehen; ein Glück ist es noch, daß wenigstens die erste Köchin tüchtig und zuverlässig ist...".

Nachdem in den Anfangsjahren des Seminars Sankt Altmann ein oftmaliger Wechsel des Personals erfolgt war, und auch nicht mehr alle Namen der damaligen Angestellten bekannt sind, seien wenigstens die Frauen erwähnt, die seit 1963 jeweils mehrere (teils über 10!) Jahre im Seminar gearbeitet haben: Aloisia Mayer (1963 - 76), Theres Stauhofer (1965 - 82), Elisabeth Rothenbuchner (1967 - 82), Gertraud Christi (1972 - 78), Isolde Schuster (1973 - 76), Franziska Feuerer (1976 - 79), Annelies Dettenhammer (1976/77) und Andrea Wildmann (1977 - 80).

Besonders habe ich als derzeitiger Direktor jenen Frauen zu danken, die zu meiner Zeit (1980 - 90) für das Seminar und alle seine Bewohner gearbeitet und gesorgt haben. Es sind/waren dies (neben den schon erwähnten Theres Stallhof er und Elisabeth Rothenbuchner) Maria König (seit 1973), Maria Renzl (1979 - 87), Irma Hauschild (seit 1979), Annemarie Kögler (seit 1980),

Claudia Wolf (1982 - 87), Anna Holzner (1982 - 84), Elfriede Kain (1984 -87), Maria Schmidt (1987/88), Doris Lindenberg (1987/88), Hildegard Reiss (seit 1988), Karin Clade (seit 1988) - und als zeitweilige Aushilfskraft Elisabeth Steinberger. Danke ihnen allen für ihre Mitarbeit und ihr Eingehen auf die Wünsche und Aufträge des Direktors ebenso wie oft auch der Seminaristen!

Naturgemäß befindet sich das männliche Element innerhalb des Personals im Seminar eindeutig in der Minderheit. Dennoch ist gerade der Dienst des Hausmeisters unverzichtbar. Dank gebührt deshalb den zwei offiziellen Hausmeistern von Sankt Altmann, Johann Steinthaler (1956 - 73) und Günter Meixner (seit 1980). Ersterer kannte das Seminar von Anfang an und "bearbeitete" es unter manchen Schwierigkeiten, von denen er heute noch lebhaft zu berichten versteht; letzterer hat mit seinem schier unbegrenzten Geschick und seinem Sachverstand ganz entscheidend zum reibungslosen "Seminarbetrieb" und zur größeren "Wohnqualität" desselben beigetragen. Vergessen seien aber auch nicht die wertvollen neben- und ehrenamtlichen Hausmeisterdienste von August Wakenhut, dem Vater von Direktor Walter Wakenhut, und Anton Stelzl in den hausmeistervakanten Jahren - und Erwähnung verdient schließlich auch, daß die Direktoren, Präfekten und Ehrwürdigen Schwestern in mancher Hinsicht oft "Mädchen für alles" spielen mußten.

Nochmals herzlichen Dank allen genannten und nicht genannten Frauen und Männern im Dienst des Seminars Sankt Altmann!

 

(Josef Stemplinger, Zu Dank verpflichtet, in: Bischöfliches Studienseminar St. Altmann Burghausen 1956-1990, 1990, 52-53)

 

 

Angestellte