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Die Bedeutung des oft zitierten lateinischen Spruchs ist zwar umstritten; dennoch steht außer Zweifel, daß gerade junge Menschen sorgfältig mit dem hohen Wert ihrer Gesundheit umgehen sollten. Freilich waren oft kleinere und größere Wehwechen an der (Serninar-)Tagesordnung. Allerweltskrankheiten, Operationen, Knochenbrüche und andere typische Sportverletzungen wie Bänderrisse sorgten dafür, daß Direktoren und Präfekten sich meist sehr gut in diversen Arztpraxen und Krankenhäusern auskannten. Natürlich soll es bei Seminaristen auch vorgekommen sein, daß die Leidensmiene weitaus drastischer ausfiel, als es auf Grund der (nicht) vorhandenen Krankheit oder Unpäßlichkeit zu erwarten gewesen wäre; dieses Phänomen mit mangelnder Vorbereitung auf den jeweiligen Schultag oder zu großem Konditionsverlust während der vergangenen Nacht in Zusammenhang zu bringen, kann natürlich nur einem mißtrauischen Direktor einfallen, der zeitweise recht allergisch reagierte, wenn besagte Krankheit in den Reihen der Kollegiaten zur Epidemie ausartete. Aber ob nun einer wirklich krank war oder nur raffiniert simulierte - unsere langjährigen Mediziner Dr. Josef Wöß (bereits verstorben) und Dr. Eike Liebezeit verstanden es, treffsicher zu diagnostizieren und wirkungsvoll zu therapieren. In der Hoffnung,daß es allen "Altmännern" weiterhin gut geht, erübrigt sich wohl der Wunsch "Gute Besserung".

 

(Josef Stemplinger,mens sana in corpore sano, in: Bischöfliches Studienseminar St. Altmann Burghausen 1956-1990, 1990, 54-55)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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